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Steuernews für Ärzte Ausgabe:

Notärztliche Bereitschaftsdienste umsatzsteuerfrei

Wegweisendes Urteil des FG Niedersachsen ...mehr

Betriebliche Gesundheitsförderung

2020 bis € 600,00 steuerfrei ...mehr

Medizinische Analysen steuerfrei

BFH entgegen Finanzverwaltung ...mehr

Notfallzimmer in Privatwohnung

Vollumfänglicher Betriebsausgabenabzug möglich ...mehr

Einlagerung von Samenzellen

Umsatzsteuerfreie Heilbehandlung ...mehr

Behindertengerechter Gartenumbau

Für die Steuerfreiheit muss die Kostenübernahme für Vorsorgeuntersuchungen nicht gesondert im Geschäftsführervertrag enthalten sein. ...mehr

Vorsorgeuntersuchungen von GmbH zahlen lassen

Geschäftsführer bzw. Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH zählen zu den leitenden Angestellten. ...mehr

Kulturlinks – Herbst 2020

Im Herbst 2020 gibt es wieder interessante Veranstaltungen! ...mehr

Behindertengerechter Gartenumbau

Gezeichnetes Haus

Außergewöhnliche Belastungen

Aufwendungen eines schwerbehinderten Eigentümers für den behindertengerechten Umbau des Gartens seines Einfamilienhauses sind grundsätzlich als außergewöhnliche Belastungen bei der Einkommensteuer zu berücksichtigen. Dies gilt nach Auffassung des Finanzgerichts (FG) Münster zumindest dann uneingeschränkt, wenn der Betroffene seinen Garten vor dem Umbau nicht nutzen konnte. Befindet sich jedoch wie im Streitfall auf der Rückseite des Hauses eine Terrasse, die mit einem Rollstuhl zu erreichen ist, konnte der Steuerpflichtige den Garten bereits vor Durchführung der Baumaßnahme nutzen. In diesem Fall hat das FG den Steuerabzug verneint (Urteil vom 15.1.2020, 7 K 2740/18 E).

Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen

Gemäß § 35a Einkommensteuergesetz/EStG wird für Handwerkerleistungen (Lohnleistungen, keine Materialleistungen) eine Steuerermäßigung in Höhe von 20 % der Aufwendungen, höchstens € 1.200,00 im Kalenderjahr gewährt. Letzteres ist nach Auffassung der Finanzverwaltung auch für Aufwendungen möglich, die aufgrund der Anrechnung der zumutbaren Eigenbelastung unberücksichtigt bleiben. Gemäß BMF-Schreiben vom 9.11.2016 IV C 8-S 2296-b/07/10003:008, Rdn. 32 kann für den Teil der Aufwendungen, „der durch den Ansatz der zumutbaren Belastung oder wegen der Gegenrechnung von Pflegegeld oder Pflegetagegeld nicht als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt wird“, die Steuerermäßigung nach § 35a EStG in Anspruch genommen werden.

Stand: 27. August 2020

Bild: violetkaipa - Fotolia.com

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